Spiel ist keine Spielerei

frei nach Armin Krenz

Das Spiel(en) hat im Leben von Kindern weder etwas mit zufälliger Freizeitgestaltung noch mit einer rein lustbetonten Tätigkeit zu tun.

Das Spiel ist gewissermaßen der Hauptberuf eines jeden Kindes, das dabei ist, die Welt um sich herum, sich selbst, Geschehnisse und Situationen, Beobachtungen und Erlebnisse im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

Neben dem Elternhaus, ist der Kindergarten der Ort, an dem das begonnene Fundament durch die Vielfalt des Spiels, gefestigt und ausgebaut wird. Das Spiel ist von ganz entscheidender Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes; zweitens ist das Spiel der Nährboden für einen darauf aufbauenden Erwerb von notwendigen schulischen sowie beruflichen Fähigkeiten und drittens gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Spiel- und Schulfähigkeit. Kinder, die viel und intensiv spielen, nehmen dabei ihre Besonderheit, ihre Einmaligkeit, ihre Handlungsmöglichkeiten und Grenzen, ihre Gefühls- und Gedankenwelt wahr. Spielen unterstützt die Lernfreude, die Lernmotivation und damit die Neugierde. Spielen vollzieht sich dort, wo Leben pulsiert.

Bei uns hat „die Freude am Tun" immer Vorrang, sie soll nicht zum Leistungsdruck werden!